SV Schermbeck - Preußen Münster II 4:1 (2:0)

Gegen den Tabellenzweiten Preußen Münster versuchte SVS-Trainer Schlebach mal etwas Neues und ließ Hakan Osma für den weiterhin verletzten Tuncay Turgut auf der Sechserposition ran. Diese Aufgabe löste er richtig gut und im Verlauf des Spiels kam er immer besser mit der Aufgabe zurecht. Münster spielte anfangs gefällig mit, immer wieder angetrieben durch den Ex-Hardter Jonas Grütering.

In der 16. Minute ergab sich auch die erste größere Chance, doch Max Bönighausen klärte auf der Torlinie. Der SVS spielte jetzt besser mit und zeigte flüssige Kombinationen. Eine herrliche Stafette von Milaszewski über Dosedal und direkt wieder in die Mitte auf Nehlson vollendete dieser mit einem satten Schuss zum 1:0.

Münster hielt dagegen und hatte in der 44. Minute durch Vargin Der eine dicke Chance, die Tim Krückemeier im SVS-Tor jedoch parieren konnte. Im direkten Gegenzug besorgte Nehlson per Alleingang und platziertem Schuss den 2:0 Halbzeitstand.

MuensterIINiko Nehlson, dreifacher Torschütze, half auch in der SVS-Abwehr aus.

Nach der Pause spielte der SVS munter weiter und zeigte immer wieder flüssige Kombinationen. Eine davon brachte das 3:0, wiederum durch Nehlson. Dominik Milaszewski setzte Bönighausen auf links perfekt ein und bei seiner scharfen Hereingabe brauchte Nehlson nur noch den Fuß hinhalten. Münster schüttelte sich und wollte nicht untergehen, dicke Tormöglichkeiten hatte aber weiterhin nur der SVS. In der 62. Minute war Dosedal frei durch, kam aber am starken Münsteraner Keeper Tantow nicht vorbei. Beim nächsten Angriff hatte Dose den Torhüter bereits ausgespielt, traf aber nur den Pfosten.

Eine Minute später wurde es dem überragenden Milaszewski zu bunt und er hielt aus 16 Metern mit links voll drauf und der Ball zappelte im Netz: 4:0.


Muenster Münster ging großzügig mit guten Chancen wie dieser um.


Münster versuchte erst einmal Ordnung ins Spiel zu bringen und kam in der 72. Minute zu einer guten Chance, der Schuss ging jedoch über das Tor. Sonst war lange Ruhe, bevor in der 82. Minute dann doch der Anschlusstreffer durch den eingewechselten Semih Daglar gelang. Der SVS ließ sich nicht beirren und spielte weiter nach vorne.

Der Schlusspunkt der Partie war dem unermüdlichen Tim Dosedal vorbehalten, der von Cem Kara mustergültig bedient wurde. Auf der Jagd nach seinem Tor an diesem Spieltag knallte er das Leder in der 90. Minute aus fünf Metern ans Lattenkreuz. Er war mit sich nicht zufrieden, die SVS-Zuschauer mit ihm aber sehr wohl!

Ein tolles Spiel einer tollen Mannschaft, die am nächsten Sonntag das letzte Spiel dieser Saison beim TuS Hiltrup bestreitet. sz